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Weg­zugs­besteuerung


Viele vermögende Steuerpflichtige beschäftigen sich mit dem Gedanken, ins Ausland zu ziehen. Die in der EU garantierte Niederlassungs- und Wohnsitzfreiheit ist da nur ein Anreiz von vielen. Dabei muss der steuerliche Anreiz, wie in der Schweiz oder in Irland, gar nicht das unbedingte Motiv sein. Die Landschaft oder die günstigeren Lebensbedingungen können auch eine Rolle spielen.

Nutzen Sie deshalb unsere umfangreiche rechtliche und steuerliche Expertise, um Ihren Wunsch mit einem sicheren und vermögenserhaltenden Plan abzusichern.

Bevor die Euphorie über das Landhaus mit Meerblick allein zur Entscheidung führt, sollten Sie Ihren Plan auch steuerlich und rechtlich planen, denn

  • zur Sicherung des deutschen Steueraufkommens hat der Gesetzgeber verschiedene Besteuerungsarten zur Verfügung, die bei einem Wegzug ins Ausland zum Tragen kommen.
  • Diese Wegzugsbesteuerung soll dem deutschen Fiskus insbesondere den Zugriff auf vorhandene stille Reserven ermöglichen, bevor diese im Ausland der Steuerhoheit der Bundesrepublik entzogen werden.
  • Ist ein Steuerpflichtiger an einer Kapitalgesellschaft beteiligt und zieht aus Deutschland weg, kommt es gemäß § 6 AStG und § 17 EStG zu einer fingierten Veräußerung der Anteile und zur entsprechenden Besteuerung eines „Gewinns aus der Veräußerung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft“.
  • Mit dem Wegzug aus Deutschland muss auch mit allen steuerlichen und sozialversicherungsechtlichen Gegebenheiten des Gastlandes gerechnet werden.