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Steuer­straf­recht


Der Auslöser für ein Steuerstrafverfahren ist in der Regel die Steuerhinterziehung. Wer über steuerlich erhebliche Tatsachen pflichtwidrig unvollständige oder unrichtige Angaben macht oder die Finanzbehörden über solche pflichtwidrig in Unkenntnis lässt, kann ein Verfahren auslösen. Kaum eine andere Straftat wird aktuell so intensiv verfolgt wie die Steuerhinterziehung. Der Ankauf von CDs, spektakuläre Fälle wie der des Fußballvereinspräsidenten, Geldwäsche, Umsatzsteuerdelikte oder die Panama-Papers sind nur einige Beispiele von großem fiskalischem Interesse.

Als Betroffener können Sie aber auch ohne kriminelle Absicht in Verantwortung genommen werden. Beispiele: Ein verstorbener Angehöriger „vererbt“ Ihnen ein Konto in der Schweiz, von dem Sie nichts wussten. Ein Organisationsversagen im Rechnungswesen Ihres Unternehmens in der Abteilung Rechnungswesen wird Ihnen zur Last gelegt. Sie werden unbemerkt Opfer eines Umsatzsteuerkartells. Oder Sie werden Opfer einer Denunziation.

Die Selbstanzeige ist nur einer von vielen Wegen, sich im Verfahren zu helfen. Auf jeden Fall setzt eine wirksame Verteidigung im Steuerstrafrecht aktuelle Kenntnisse in den materiellen und verfahrensrechtlichen Vorschriften sowohl im Steuerrecht als auch im Strafrecht voraus. Unsere Erfahrung hat in langjähriger Praxis bewiesen, dass unsere interdisziplinäre Zusammenarbeit aus Rechtsberatung und Steuerberatung für die Abwehr von Forderungen der Finanzverwaltung die effektivste und die Verteidigung vor Gericht aus einer Hand am wirkungsvollsten ist.

Wir treten für Ihre Rechte ein durch

  • Gestaltung einer strafbefreienden Selbstanzeige
  • Verteidigung im Ermittlungsverfahren der Steuerfahndung
  • Verteidigung bei Denunziation und anonymen Anzeigen Dritter
  • Verteidigung bei der Aufdeckung durch Daten-CDs, z. B. aus Luxemburg, Österreich, Schweiz, Liechtenstein
  • Rechtshilfe bei Steuerfahndung und Betriebsprüfung
  • Vertretung vor Finanzbehörden und vor Gerichten